Fäden spinnen, um für Kinder da zu sein

Vergangene Woche trafen sich sechzehn Organisationen aus Appenzell Innerrhoden, die sich in irgendwelcher Form helfend oder unterstützend um Kinder kümmern, zum ersten Netzwerktreffen. 

In Appenzell Innerrhoden beschäftigen sich verschiedenste Vereine, Institutionen und Organisation mit Fragen rund um Kinder, Jugendliche und Familien. Dies geschieht in Form von Beratungen, finanzieller Unterstützung, direkter Hilfe oder der Organisation von Projekten. Eine davon ist die Pro Juventute Appenzell Innerrhoden, deren Vorstand entschied, all diese zu einem Netzwerktreffen einzuladen.

Reges Interesse

Die Anfrage stiess bei den Eingeladenen auf grosses Interesse. Die einzelnen Organisationen wussten zwar mehrheitlich voneinander, doch war weniger bekannt, wofür sie genau einstehen und unter welchen Bedingungen sie Unterstützung leisten. Schliesslich waren es sechzehn Organisationen, die der Einladung Folge leisteten und sich vergangenen Donnerstag im Mehrzweckraum der Primarschule Hofwies trafen.

Breites Angebot

In einer ersten Runde präsentierten sich die einzelnen Organisationen in Kurzform. Obwohl sich alle Anwesenden um Kinder und Jugendliche kümmern, ist das Spektrum der Unterstützungsformen breit. Anwesend waren Institutionen, die in erster Linie finanzielle Beiträge leisten, wo Hilfe Not tut, oder konkrete Projekte unterstützen. Dazu gehören die Winkelriedstiftung, der Lions und Kiwanis Club oder die Appenzellische Gemeinnützige Gesellschaft. Ebenso dabei waren diverse Beratungsstellen, die Sozialberatung, die Schulsozialarbeit und die Mütter- und Väterberatung. Einige Organisationen widmen sich speziellen Bedürfnissen von Kindern oder Familien, so die Pro Infirmis, der Entlastungdienst für Familien mit Behinderten, der Verein Tagesfamilien oder der Chinderhort. Anwesend waren ebenfalls die beiden Landeskirchen, das Jugendkulturzentrum, die Winterhilfe und als Gastgeber die Pro Juventute. Die Präsentationen zeigten das breite Angebot, von der „Roger Federer Fondation“ der Winterhilfe, über den Ferienpass der Pro Juventute bis zu den Aktivitäten des Jugendkulturzentrums.

Projektbezogene Zusammenarbeit

Im zweiten Teil des Abends wurde über mögliche Formen der Zusammenarbeit diskutiert. Diesbezüglich war man sich einig, dass die einzelnen Organisationen zwar weiterhin autonom bleiben wollen, projektbezogen aber Formen des gemeinsamen Wirkens möglich sein sollen. Dies könnte beispielsweise bei der Umsetzung von konkreten Vorhaben wie Spielplätzen oder einer Skateranlage geschehen. Betont wurde zudem, dass Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung teilweise zu wenig bekannt sind oder Familien, die Hilfe nötig hätten, sich aus verschiedensten Gründen nicht an die Organisationen wenden. Die Anwesenden wollen die beiden Fragestellungen an einem zweiten Netzwerktreffen im kommenden Jahr weiterverfolgen. Das erste Treffen schloss mit dem Fazit, dass allein schon das Wissen voneinander wichtig ist und dadurch wichtige Fäden im Netzwerk gesponnen werden konnten.

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